“In your face, Tom Brady!” Niemand mag Siegertypen, denn wir lieben die Underdogs. Und so war es nicht verwunderlich, dass die New England Patriots das Feld beim gestrigen Superbowl begleitet von Buhrufen und Pfiffen betreten haben. Die Eagles hingegen wurden gefeiert wie die Heimmannschaft – so ist Sport, immer und überall.

Wir hoffen, Ihr seid fit, auch wenn Ihr Euch die Nacht um die Ohren gehauen habt. Habt Ihr das Spiel verfolgt? Für alle, die es verpasst haben, hier die Kurzform: WAS.FÜR.EIN.MATCH. Beide Teams setzen auf die totale Offensive, was natürlich ein Fest für die 67.612 Fans im ausverkauften US-Bank-Stadium von Minneapolis und die Zuschauer rund um den Globus war. Held des Abends wurde einer aus der zweiten Reihe, denn Quarterback Nick Foles kam nur zum Zug, weil sich die eigentliche Nummer 1 Carson Wentz einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Solche Geschichten schreibt eben nur der Sport. Und so schafften es die Eagles, den Patriots in deren zehnten Superbowl, den Sieg vor der Nase weg zu schnappen. Es wäre der sechste Titel für die Patriots gewesen. Das hochklassige Spiel endete mit 41:33.

Das Event, auf das die Welt neben dem eigentlichen Spiel wartet, ist ja traditionell die Halftime-Show. Und man muss es sagen, Justin Timberlake hatte es wirklich nicht leicht, die Show von Lady Gaga im letzten Jahr zu toppen. Ok, er hatte alles am Start: das Intro im “Club” unter der Tribüne, eine tolle Band, mega viele Tänzer, seine besten Jordans an den Füßen und natürlich die großen Hits wie Rock your Body, Senorita, Sexy Back, Cry me a River oder Suit n Tie mit kompletter Marching Band. Selbst Minneapolis’ Own PRINCE wurde per Projektion wieder zum Leben erweckt. Das große Finale mit Selfies auf der Tribüne bildete dann “Can’t stop the feeling” – dennoch wurde man das Gefühl nicht los, dass die Halftime-Show etwas lahmte. Die Songs waren zu langsam, um die Crowd wirklich mitzureissen und mittlerweile hat man beim Superbowl auch wirklich alles schon gesehen. So war es ein guter, aber kein herausragender Auftritt.

Und das war er, der Superbowl 2018. Tom Brady – the G.O.A.T. (Greatest of all time) – ist entthront. Hoch lebe Nick Foles und seine Eagles. Wir gehen jetzt wieder ins Bett. Gute Nacht.

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