Zugegeben: Auch wenn in unseren Gefilden immer noch König Fußball regiert, so erfreut sich die amerikanische Version Football immer mehr Beliebtheit. Und was dem Kicker das WM-Finale und den Wrestling-Fans ihr Wrestlemania, ist den Football-Fans nun mal der Superbowl. Der krönende Abschluss einer jeden Saison ist schon ein ganz besonderes Spektakel, für das auch bei uns immer mehr Fans die Nacht durchmachen. War vor einigen Jahren meist die Halftime-Show Thema im Büro am Montag danach – wir erinnern nur an #nipplegate von Justin Timberlake und Janet Jackson – verstehen tatsächlich immer mehr Leute die komplizierten Regeln des Spiels, das sich gerne mal über Stunden zieht.

Für Superbowl-Neulinge haben wir mal ein paar Hardfacts zusammengesucht, die Euch das Spektakel ein wenig näher bringen können. Genau so gut könnten sie Euch aber auch verstören, denn der Superbowl Sunday ist alles, nur kein ganz normaler Sonntag.

NFL Superbowl 2018

Wusstet ihr, dass …

  • im Schnitt 111 Millionen Menschen alleine in den USA das Event am TV verfolgen? Weltweit sind es sogar über 800 Millionen.
  • der Superbowl Sunday für die Lebensmittelindustrie der zweitwichtigste Tag nach Thanksgiving ist? 50 Millionen Dollar fließen in Nahrungsmittel, darunter 4000 Tonnen Popcorn, 14000 Tonnen Chips, 1,3 Milliarden Chicken-Wings und 3,6 Millionen Kilo Guacamole. Pizza-Lieferservices machen an diesem Tag gut ein Drittel ihres Jahresumsatzes.
  • am Superbowl Sunday 120 Millionen Liter Bier in amerikanische Kehlen fließt?
  • ein 30-Sekunden Werbespot rund 5 Millionen Euro kostet? Die Werbeindustrie fiebert dem Event jedes Jahr entgegen und überbietet sich in immer abgedrehteren Spots. Die Indie-Band EELS sorgte für Belustigung, als sie den kürzesten Superbowl-Spot aller Zeiten schaltete, um ihr Greatest Hits Album zu promoten. Der Spot dauerte eine einzige Sekunde.
  • es eine Krankheit namens “Superbowlitis” gibt? Das sind die Kopfschmerzen am Montag danach, was dafür sorgt, dass an diesem Tag 20% mehr Kopfschmerztabletten umgesetzt werden. Zudem melden sich 6% mehr Amerikaner an diesem Tag krank als an ganz normalen Montagen.
  • der Superbowl eine ganz schön teure Angelegenheit ist? 2013 kostete ein Parkticket um den Superdome in New Orleans schlappe 550 Dollar. Ein Fan hat im selben Jahr 700 Dollar für eine Eintrittskarte hingelegt – allerdings lediglich für das Public Viewing VOR dem Stadion. Die billigste Eintrittskarte für das Spiel IM Stadion kostet “nur” 500 Dollar. Für einen Besuch in einer Loge kann man auch gut einen sechsstelligen Betrag hinlegen. Beschwert Euch noch einmal über Ticketpreise für die Hertha oder Alba.

Jetzt solltet Ihr also fit sein für den Superbowl. Wir wünschen Euch ein spannendes Spiel. Möge der beste TV-Spot gewinnen.

Und damit Ihr auch perfekt für den Superbowl ausgestattet seid, checkt doch mal unsere komplette NFL Ausstattung.